Unser Programm:

Weil wir keine Partei sondern ein Verein sind, kostet unser Wahlkampf die Steuerzahler keinen Cent.          Wir zahlen unsere Auslagen selbst, teils aus eigenen Mitteln, teils aus Spenden der Mitglieder und Freunde der UWG

Es ist eine Tatsache, dass die Politik an Glaubwürdigkeit verloren hat und viele Menschen der Politik und ihren Lösungen nicht mehr vertrauen. Der Beruf des Politikers steht im Ansehen der Bevölkerung an letzter Stelle und die Menschen fühlen sich von der Politik schlecht bis gar nicht vertreten.   Die Bürger sehen die regierende Parteipolitik als eine Ursache für dieses schlechte Ansehen und fordern vehement ein Umdenken.  Die Parteipolitik erklärt nahezu alles für "sachlich richtig" was aus den eigenen Reihen kommt und lehnt fast alles ab, was von anderer Seite kommt.  Es besteht eine heftige Konkurrenz um die bessere Partei, aber kein Kampf um die bessere Lösung. Die Bürger akzeptieren diese einseitige Sichtweise der Parteien oft nicht und suchen private Lösungen.   Wir wollen, daß die Menschen vor Ort wieder mitbestimmen, denn

nur viele kluge Köpfe finden gute Lösungen

Wir haben unsere Ziele immer klar vor Augen. Und damit es auch für Außenstehende transparent ist, haben wir unsere Zielsetzung auf dem Weg dorthin festgehalten. 

UWG  -Alles was uns ausmacht

Jeder Mensch braucht eine verlässliche Basis.  Grundlagen und Eckpunkte auf die er sich verlassen kann.  " So bin ich, das macht aus, das unterscheidet mich  anderen.                                                                                   So fühle  ich mich wohl und hier kann ich mich entwickeln und mich einbringen      Das gleiche gilt für unseren Verein - für die UWG . Ein Verein der von aktiven  Menschen unserer Gemeinde, frei von       Glaubensbekenntnissen, Weltanschauungen und Parteidogmen   - kurz von allen getragen wird.                                                                     

 Unser gemeinsames Zuhause ist die UWG. das heißt ein freier Zusammenschluss von Menschen, die wirtschaftliche und soziale Ziele gemeinsam anstreben.

Arbeiten Sie mit an der Zukunft von Mainhausen !

 Sie haben Fragen oder wollen uns einfach erst mal besser kennenlernen:  Auf unserer homapage sind die Termine für die Fraktionsitzungen / Vorstandssitzungen zu finden.                        Sie sind herzlich eingeladen - Sie haben Rederecht.         Wir sind froh über jede Information, die unser aller Zusammenleben auch zukünftig verbessert     ;    oder sprechen sie einen der Vorstandsmitglieder an.

 Wir sind  die Alternative zu den Parteien in der Mainhäuser Gemeindevertretung.     Im Mittelpunkt der UWG stehen Menschen und ihr direktes Lebensumfeld.   Das Ziel der UWG-Mitglieder ist eine unabhängige Sachpolitik ohne Parteiinteressen und Prestigeprojekte.

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Wahlprogramm für die Wahlperiode 2011 - 16

Ziele in der Wahlperiode 2011 -16  : Haushalt, Professionelle Arbeit der Gremien, Breitband statt Schmalspur, Gründung der Gemeindewerke GmbH, flexibele Arbeitszeitmodule-Kosten senken, Überprüfung und Kündigung der B-Verträge, Rückzahlung der zuviel  gezahlten Straßenbeiträge, erst Gutachten statt teurer Datenerhebung.

Haushalt: 

Die UWG-Gemeindevertreter sehen ihre wichtigste Aufgabe darin, bei solider Haushaltsführung und notwendigen Investitionen die Verschuldungsgrenze so zu halten, daß auch kommende Generationen noch Spielraum für dann notwendige Maßnahmen haben. Mit dem Haushaltsplan 2010 hat die Unabhängige Wählergemeinschaft ein Haushaltskonsolidierungskonzept in die Gemeindevertretung eingebracht. Dieses Konzept wurde die Grunglage für ein gemeinsames Konzept mit der Bürgermeisterin Ruth Disser. In der Wahlperiode 11 - 16 wollen wir den Konsolidierungsweg fortführen.

Professionelle Arbeit der Gremien:

In der Gemeindevertretung herrscht ein schlechtes Klima, das auf die jahrelange Mehrheit einer Partei in der Gemeindevertretung zurückgeht. Deshalb ist eine neue absolute Mehrheit das schlechteste was Mainhausen passieren konnte. Die UWG steht für Wissen,Verstand,Klugheit und Toleranz in der Gemeindevertretung. Alle Fraktionen haben die Möglichkeit gute Lösungen einzubringen.   Viele kluge Köpfe finden viele gute Lösungen  Die Arbeit in den Fraktionen zieht sich aber auch unnötig in die Länge, weil die Tagesordnung nach der Geschäftsordnung zwar rechtzeitig zur Sitzung vorliegt aber eine vernünftige  Beratung in dem verbleibenden Zeitfenster nicht mehr möglich ist. Die UWG würde deshalb gern einen Ältestenrat einrichten, in dem vorab die Tagesordnung besprochen wird. Dadurch könnten alle Fraktionen vverständiger und besser arbeiten. Streitthemen könnten erst in diesem Gremium besprochen werden, bevor dasThema in der Gemeindevertretung für Zündstoff sorgt. Wir sehen hierin aber auch ein Einsparpotential, eine Gemeindevertretersitzung kostet den Steuerzahler in Mainhausen etwa 1200.€                                                   Professionelle Arbeit spart Zeit und Geld

Breitbandf statt Schmalspur

"Breitband ist für unsere Gemeinde die Lebensader der Zukunft"                                                                            Vor drei Jahren hat die UWG-Fraktion eine Anfrage nach der durchschnittlichen Datenübertragungsrate des Mainhäuser DSL-Netzes an den Gemeindevorstand gerichtet. Diese Anfrage brachte Bewegung in die Verwaltung. Zwischenzeitlich hat die Gemeindevertretung einem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, der unsere Erwartungern an ein schnelles Internet aber nicht erfüllt. Wir wollen im gesamten Gemeindegebiet ein Internet mit einer durchschnittlichern Übertragungsrate von 32.000 kbits/s um als Gewerbe - und Wohnstandort attraktiv zu bleiben, derart,daß jeder Bürger seine Übertragungsrate selbst bestimmen kann.

Gründung der Gemeindewerke GmbH

Öffentliche Bauten sind zwanzig bis dreißig Prozent teurer als private. Ein Weg aus diesem selbstverständlichem Verteuerungsprinzip ist der Charme der GmbH.  Eine kommunale GmbH kann die Chancen einer privaten GmbH nutzen, die aber als 100% ige Tochter der Kommune noch unter der Aufsicht der Bürgermeisterin und der Gemeindevertretung steht. Diese Lösung bildet einen tragfähigen Kompromiss zwischen öffentlicher Hand und reiner GmbH.  Wir wollen eine Gemeindewerke GmbH nach dem Vorbild der Stadtwerke Seligenstadt. Diese GmbH soll alle gemeindeeigenen Liegenschaften verwalten und sie instand halten. Die Vorteile dieser Lösung sind:  Ortsansässige Betriebe können direkt beauftragt werden.  Nachverhandlungen sind möglich.  Steuervorteile (Mehrwertsteuerbefreiung) werden genutzt.  Teure Ausschreibungen können entfallen.

Mit flexibelen Arbeitsmodule - Kosten senken

  Personalkosten senken durch Teilzeitarbeitsplätze.  Wo immer möglich, wollen wir die Bereitschaft fördern, Arbeitsplätze in Teilzeitarbeitsplätze umzuwandeln bzw. zu besetzen. Gerade die vollzeitnahen Teilzeitbeschäftigungen sind hochproduktiv. Steuervorteile können bei den Arbeitnehmern dazu führen, daß sich das Nettogehalt kaum merklich verringert - die Freizeit aber deutlich erhöht. Wir wollen die Teilzeitarbeitsplätze auf freiwilliger Basis einführen mit der Garantien  zur Rückkehr auf einen Vollzeitarbeitsplatz .      Personalkosten senken durch die Wiederbestzungssperre  Eine vergleichende Prüfung durch den Hessischen Rechnungshof ergab, daß eine Wiederbesetzungssperre die Kosten in den Kommunen effektiv senkt. Wir wollen, daß die Wiederbesetzungssperre für drei Monate auf alle freiwerdenden Vollzeitplätze angewendet wird

Personalkosten senken durch Einstellungs- und Beförderungsstopp.

Effektiv werden Einstellungen erst nach 3 Monaten von außerhalb vorgenommen. Dies betrifft nicht die Übernahme von Auszubildenden. Eine Anhebung der Lohn-und Gehaltsstufen entfällt und bleibt auf dem Niveau  des Jahre 2010,  Insofern gesetzliche oder tarifliche Erhöhungen vorgenommen werden, wollen wir diese als Einsparung an anderer Stelle kompensieren.

Überprüfung und Kündigung der B-Verträge

Der Schuldenstand schränkt die Handlungsfähigkeit der Gemeinde ein aber auch die sogenannten                     B-Verträge . Mit den B-Verträgen meinen wir die Berater- , Betreuungs- und Betreiberverträge. Mit unserer Trink-und Abwassergebühr zahlen wir jährlich ca. 400.000 .- € für einen Betreibervertrag.  Ein Wasserrohrbruch vor der Wasseruhr wird aber dem Grundbesitzer, durch den Betreiber, bis zur Hauptleitung in Rechnung gestellt.  Da kommen schnell ein paar Tausend Euro für Erd- und Asphaltarbeiten zusammen.   In Seligenstadt zahlen die Grundbesitzer für einen Wasserrohrbruch vor der Wasseruhr nichts  .   Wir wollen diesen Betreibervertrag überprüfen lassen, evt. aufkündigen und mit Seligenstadt in diesem Punkt die interkommunale Zusammenarbeit prüfen.

Rückzahlung der zuviel gezahlten Straßenbeiträge

 Im Jahr 2009 haben wir die Änderung der Straßenbeitragssatzung federführend vorangetrieben. Nach einer langen Debatte in den Gemeindegremien wurde die Gründung einer Kommision auf Grundlage unseres Antrages beschlossen.  Die Kommision hat folgende Änderung ausgearbeitet:

  • Berechnung nach Einheitsstraßenbreite
  • Senkung des Anliegeranteils von 50 auf 35 %
  • die Möglichkeit den Anliegeranteil als Festpreis in einem Vertrag festzulegen
  • den Rechnungsbetrag zinsfrei in Raten zu zahlen
  • die Straßenbeitragssatzung gilt rückwirkend zum 01.01.2006
  • zuviel gezahlte Straßenbeiträge werden zurückgezahlt
  • Die UWG will die Rückzahlung der Straßenbeiträge wie versprochen  oder wir stellen den Antrag die Grundsteuererhöhung  rückgängig zu machen.   
                                                 Versprochen ist versprochen
    Die Rückzahlung der Straßenbeiträge sollte durch Steuermehreinnahmen aus der Grundsteuer B erfolgen.  Der Erhöhung der Grundsteuer wurde aus diesem Grund von uns zugestimmt und es fließen somit ca. 120.000.-€  zusätzlich in die Gemeindekasse.  Die Rückzahlung der zuviel gezahlten Straßenbeiträge wurde von der Verwaltung bis heute Okt 2011 nicht umgesetzt

Erst Gutachten statt teure Datenerhebung

Ende 2010 wurden die Gebühren für das Trink- und Abwasser neu festgesetzt.  Neu hinzu kam das für die Wasseruhren jetzt ein monatlicher Mietpreis entrichtet werden muß.  Die Notwendigkeit dieser Einführung begründet der Betreiber mit der Gebührengerechtigkeit.  Jetzt soll auch, begründet durch die Gebührengerechtigkeit, das Abwassersplitting eingeführt werden.  Mit dem Abwassersplitting ist die getrennte Abrechnung von Schmutz- und Niederschlagwasser gemeint.  Der Abwasserpreis wird danach nicht mehr alleine nach dem Frischwasserbezug berechnet, sondern die versiegelte Fläche wird als Faktor hinzugerechnet.. Die Datenerhebung ist sehr aufwendig und kostet zwischen 60.000.-€ und 80.000.-€           Diese Kosten werden wiederrum auf die Gebühren umgelegt. Wir sind für Gebührengerechtigkeit und sehen auch die ökologischen Vorteile.                                                                                                                              Für unnötig verursachte Kosten haben wir allerdings kein Verständnis.

Aus diesem Grund will die UWG erst mit einem Gutachten prüfen lassen ob Mainhausen wegen seiner Größe die Gebührensatzung ändern muss.  Dieses Gutachten kostet ca. 3000.-€ und hatte bei Gemeinden ähnlicher Größe dazu geführt, daß dieses teure Abrechnungsverfahren nicht eingeführt werden musste.