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UWG befürchtet Millionenverlust beim Verkauf des Aureliushofs

Pressemitteilung Nr. 06-2017 vom 20.06.2017:

Scharf kritisiert die UWG-Mainhausen die ganz große Koalition aus SPD, FDP und dem größten Teil der CDU-Fraktion, die in der Sitzung der Gemeindevertretung Mainhausen am 13. Juni beschlossen hatten, den Aureliushof zu verkaufen. Neben dem Zeitdruck, es wurde sogar eine außerplanmäßige Sondersitzung der Gemeindevertretung einberufen, kritisieren die Unabhängigen Wähler auch, daß in der öffentlichen Vorlage ein Preis von ca. 9,1 Millionen Euro genannte werde. Nach Schätzungen von UWG-Fraktionschef Gerald Wissler liegt der Wert zwischen 12 und 14 Millionen Euro, eine genaue Wertermittlung durch einen unabhängigen Gutachter hatte die UWG zwar beantragt, aber dies wurde durch die neue Koalition abgelehnt. Sobald ein Verkaufspreis bekannt sei werde die UWG, so Wissler weiter, prüfen lassen ob hier die Bestimmungen der HGO (Hessische Gemeindeordnung) eingehalten wurden. Laut § 109 HGO dürfen Vermögensgegenstände nur zu ihrem vollen Wert verkauft werden. Aus finanziellen Gründen gebe es, so UWG-Fraktionsvize Wolfgang Fritsch, keinen Grund den Aureliushof zu verkaufen. So erziele die Gemeinde bzw. die Wohntreff jährliche Mieteinnahmen in Höhe von 742.000 Euro, und da die Miete seit 2011 nicht erhöht wurde ist bis zum Ende der Vertragslaufzeit im April 2023 wahrscheinlich mit höheren Einnahmen zu rechnen. Dem gegenüber stehen Bankschulden in Höhe von derzeit (Stand 31.05.2017) noch 7.157.133,43 Euro. Die UWG wundere sich, so Fritsch weiter, daß angesichts der historisch niedrigen Zinsen bisher bei der Wohntreff keine Umschuldung vorgenommen wurde. Auch die Liquidation oder Insolvenz der Wohntreff mit anschließender Übernahme des Gebäudes und der Schulden direkt durch die Gemeinde hätten eine Umschuldung ermöglicht. Dadurch ließen sich jährlich bis zu 200.000 Euro Zinsen sparen, trotz einer hohen Vorfälligkeitsgebühr für die vorzeitige Kündigung der aktuellen Darlehen wäre das eine große Einsparung. Außerdem könnte man sich die historisch niedrigen Zinsen langfristig sichern. VisdP: Wolfgang Fritsch

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