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UWG lehnt Verkauf des Aureliushofs ab

Pressemitteilung Nr. 06-2017 vom 16.06.2017:

Auf Ablehnung bei der UWG Mainhausen trafen die Pläne von SPD-Bürgermeisterin Disser , den Aureliushof im Ortsteil Mainflingen zu verkaufen. Über die Wohntreff Mainhausen GmbH ist die Gemeinde Mainhausen Eigentümerin des Gebäudes, in dem seit 2004 das über die Grenzen Mainhausens beliebte und angesehene Pflegeheim Aureliushof betrieben wird. Bürgermeisterin Disser überraschte die Gemeindevertreter mit einer Vorlage, mit der ihr erlaubt werden soll, das Pflegeheim zu verkaufen, sofern mit dem Verkaufserlös alle derzeitigen Schulden und Verfahrenskosten die sich aus dem Verkauf ergeben zu 100 Prozent gedeckt werden können. UWG-Fraktionsvorsitzender Gerald Wissler kritisierte besonders den Zeitdruck und die Hektik, die durch das Vorgehen der Bürgermeisterin verursacht wurde. So wurde die Vorlage den Gemeindevertretern direkt vor dem Pfingstwochenende erstmals zugestellt, auch der Gemeindevorstand hatte noch keine Kenntnis von diesen Plänen. Gerald Wissler beschrieb die Sitzung des Haupt- und Finanzaußschusses am 08. Juni wie folgt: „Wir hätten jetzt erwartet, daß die Geschäftsführung der Wohntreff oder der Aufsichtsrat der Wohntreff oder zumindest die Gesellschafterversammlung der Wohntreff, d.h. die Bürgermeisterin selbst ausführlich darlegt, welche Alternativen zur Zukunft der Wohntreff Mainhausen GmbH man in den vergangenen Jahren geprüft habe und warum man ausgerechnet diesen Vorschlag zum jetzigen Zeitpunkt macht und warum die Vorlage bisher noch nicht einmal im Gemeindevorstand beraten wurde.“ Aber, so Wissler weiter, weder der Geschäftsführer noch der Aufsichtsrat waren anwesend, und die Bürgermeisterin sagte auch erst mal nichts zu ihrer eigenen Vorlage, sondern übergab das Wort an einen freundlichen Herrn, der sich als „Zufallsbekanntschaft“ der Bürgermeisterin von einer Veranstaltung bei der Sparkasse vorstellte. Der Bekannte der Bürgermeisterin empfahl den erstaunten Ausschußmitgliedern den Verkauf an einen Interessenten, den er zufälligerweise gleich mitgebracht hatte. Wissler kritisierte, daß in der öffentlichen Vorlage ein Preis von ca. 9,1 Millionen Euro genannte werde. Da die Bürgermeisterin zugegeben habe, daß sie sich gar nicht um weitere Interessenten bemüht habe würde es ihn, so Wissler, wundern, wenn dieses Angebot deutlich darüber liegen würde Die UWG beantragte daher, daß vor weiteren Verkaufsverhandlungen erst ein Wertgutachten durch einen unabhängigen Gutachter erstellt werden soll. Für UWG-Fraktionsvize Tatjana Rengeo ist es unfaßbar, daß eine solche Selbstverständlichkeit in der Gemeindevertretung nur von zwei CDU-Abgeordneten unterstützt wurde. VisdP: Wolfgang Fritsch

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